Kraftstoffpreise

Preise an den Zapfsäulen steigen: Super E10 nun bei 2,02 Euro pro Liter

Nach dem Auslaufen des Tankrabatts zahlen Autofahrer an den Zapfsäulen wieder deutlich mehr. Der ADAC hält die aktuellen Spritpreise trotz moderater Rohölkosten für zu hoch.

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Der Tankrabatt ist ausgelaufen – die Preise steigen deutlich.

Der Tankrabatt ist ausgelaufen – die Preise steigen deutlich.

© Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

Die Preise an den Zapfsäulen in Deutschland sind nach dem Ende des staatlichen Tankrabatts Anfang Juli wieder gestiegen. Ein Liter Super E10 kostet im bundesweiten Mittel derzeit 2,024 Euro und damit 10,1 Cent mehr als in der Vorwoche, wie der ADAC am Mittwoch in München mitteilte. Diesel liegt dem Automobilclub zufolge aktuell bei 1,953 Euro je Liter – 9,4 Cent mehr als eine Woche zuvor.

Zum 1. Juli waren die Steuern auf Kraftstoffe wieder um rund 17 Cent je Liter angehoben worden, nachdem der staatliche Tankrabatt ausgelaufen war. Ein Teil dieser Erhöhung sei bereits in den letzten Junitagen an den Zapfsäulen eingepreist worden, erklärte der ADAC.

ADAC hält Preisniveau für überhöht

Grundsätzlich sei das aktuelle Preisniveau an den Tankstellen zu hoch, kritisierte der Automobilclub. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent liege derzeit bei etwa 75 Dollar je Barrel und damit in etwa auf dem Niveau kurz vor Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar. Damals habe Super E10 jedoch noch 1,789 Euro je Liter gekostet – 23,5 Cent weniger als aktuell, so der ADAC. (mit dpa)

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