Wie spricht man über das kollektive Trauma einer ganzen Stadt? Wie verarbeitet eine Gemeinschaft ein Ereignis, das so viele Menschen bis heute nicht loslässt – und dessen Folgen weit über den Abend des 20. Dezember 2024 hinausgehen?
Wohl kaum mit einem Theaterstück über das Geschehene, meinen manche Stimmen. Zu groß sei die Angst vor Voyeurismus, vor einer künstlerischen Grenzüberschreitung, vor einer Bühne für Schmerz und für den Verursacher dieses Schmerzes. Und doch wagt das Theater Magdeburg genau diesen Schritt: Mit „Wunde Stadt“ entsteht ein Stück über den Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt und über das, was danach blieb.
Theaterpremiere
Premiere von „Wunde Stadt“ in Magdeburg: Über das Weiterleben nach der Tat
Nach dem Anschlag 2024 verarbeitet das Theater Magdeburg das Ereignis in einem Stück – und fragt, wie kollektive Trauer künstlerisch verhandelt werden kann.
8 Min
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Autor Kevin Rittberger (l.) und Regisseur Sebastian Nübling inszenieren das Theaterstück „Wunde Stadt“ am Theater Magdeburg.
© Kathrin Singer
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