PRESSESTIMMEN

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Zu den absurden Wahlen in Weißrussland meint die norwegische ZeitungAftenpostenDie Wähler in Weißrussland haben gesprochen. Sie überlassen auch die weitere Führung ihres Landes mit zehn Millionen Einwohnern Präsident Alexander Lukaschenko, der das seit 1994 getan hat. Die wahrlich nicht starke Opposition bekam diesmal die Möglichkeit, mit eigenen Kandidaten anzutreten. Wahrscheinlich wollte Lukaschenko damit zeigen, dass die Bezeichnung "Europas letzte Diktatur" falsch und ungerecht ist. Aber der Wahlkampf war nach Meinung von OSZE-Beobachtern äußerst zurückhaltend. Andere würden sagen, dass die Opposition in den streng kontrollierten Medien einfach nicht zu Wort kam. Weißrussland bleibt weiter der wirtschaftliche und politische Hinterhof in Europa, zu dem es mit dem Fall der Sowjetunion 1991 geworden ist.------------------------------Das Problem der Piraterie auf den Weltmeeren kommentiert dieNeue Osnabrücker ZeitungWas muss denn noch passieren? 62 Angriffe somalischer Piraten seit Jahresbeginn gemeldet, aktuell rund 300 Seeleute in ihrer Gewalt; Tote, Verletzte, Teuerung der Versicherungsraten. Obwohl auch Schiffe deutscher Reeder betroffen sind, machen Bundestag und Regierung immer noch keine Anstalten, konsequent dagegenzuhalten. Wozu hat Deutschland aber eine Marine, wenn somalischen Seeräubern erlaubt wird, in diesem Jahr ungestraft mehr als sechzig Millionen Euro Lösegeld zu erpressen?------------------------------Über die Führungsschwäche der USA in der Finanzkrise schreibt die spanische ZeitungEl MundoDas Fehlen einer politischen Führung in den USA bringt die Weltwirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs. US-Präsident George W. Bush erlebte im Abgeordnetenhaus die schlimmste Demütigung seiner Amtszeit. Nun wächst die Gefahr eines Einsturzes des Finanzsystems in den USA, was die ganze Welt in Mitleidenschaft ziehen dürfte. Bushs Rettungsplan war nicht perfekt, aber eine Alternative. Die Ablehnung bedeutet, dass die USA ohne eine Politik sind, mit der sie der Krise begegnen könnten. Die Weltwirtschaft hängt in der Schwebe - und dies in einer der größten Umwälzungen in der Geschichte des Kapitalismus.

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