PRESSESTIMMEN

BLZ
2 Min

Zum Thema Klimaschutz schreibt die in Hannover erscheinendeNeue PresseAlle Vorschläge haben übrigens - so unspaßig es auch ist - ihre Berechtigung. Nur sollte man nicht in Konsumentenbeschimpfung verfallen, sondern vernünftige Vorschläge umsetzen, um Klimaschutz klug zu steuern. So muss ökologisches Verhalten immer günstiger sein als klimaschädliches. Warum es zum Beispiel immer noch keine Kerosinsteuer gibt (die dann auch die Ticketpreise der Vielflieger aus Wirtschaft und Politik verteuern), ist schleierhaft. Ebenso, warum eine Fahrt mit der Bahn teurer kommt als derselbe Weg mit Auto oder Flugzeug. Und warum sind Hotels an der Nordsee meist teurer als auf Mallorca? Und konventioneller Strom billiger als Ökostrom? Es gibt viel zu tun. Packen wir es an.Die Entwicklung in Afghanistan kommentiert die Turiner ZeitungLa StampaWas am Sonntag in der Nähe von Dschalalabad geschah, könnte ein Vorgeschmack dessen sein, was in Afghanistan in diesem Frühjahr zu erwarten ist. Ein Hinterhalt der Taliban gegen einen amerikanischen Konvoi, worauf die US-Soldaten das Feuer eröffneten und ein Blutbad unter Zivilisten anrichteten. Die genaue Zahl der Toten und die Dynamik des Geschehens sind noch nicht geklärt. Aber seit dem Attentat am vergangenen Dienstag in Bagram, wo sich gerade US-Vizepräsident Cheney befand, gibt es keinen Zweifel mehr an der Tatsache, dass die Angriffe gegen die internationalen Truppen in Afghanistan immer stärker und immer skrupelloser werden.Der Anschlag von Dschalabad beschäftigt auch die ZeitungCorriere della SeraDas ist ein schrecklicher Schlamassel bei Dschalalabad. Da ist der Schock des Selbstmordanschlags, die Angst der Soldaten, in einem Hinterhalt zu sterben. Da ist die Lizenz zum Töten für allzu viele nervöse Soldaten in dieser Provinz mit dem Risiko von Talibananschlägen. Und da ist die beinahe vollständige Sicherheit der Strafverfolgung in einer Friedensmission, bei der nunmehr jeden Tag geschossen wird. Das Ergebnis ist ein Vormittag des Wahnsinns.Über die bevorstehenden Wahlen in Nordirland schreibtTimesDie Zeichen stehen darauf, dass (der Vorsitzende der pro-britischen Partei DUP) Paisley sein "Dr.No"-Image ablegt und Regierungschef wird. Das wäre ein begrüßenswertes Ergebnis und ein beträchtlicher persönlicher Bonus für (den britischen Premierminister) Tony Blair. Eine neue Politik in Nordirland, die nicht auf Waffen gründet, wäre eine erhebliche Verbesserung. Aber es wäre ein Fehler, wenn das neue Parlament und die neue Exekutive ihre Arbeit in dem Glauben beginnt, dass ihre wichtigste Herausforderung ist, noch mehr Geld aus London zu bekommen.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner