PRESSESTIMMEN

BLZ
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Die kubanische Politik beschäftigt in Rom La RepubblicaFidel scheint für sich die Rolle eines speziellen Beraters beanspruchen zu wollen, aber wir wissen natürlich nicht, von welchem Nachfolger. Und ist dies überhaupt möglich? Wer würde es denn wagen, einem solchen "Berater" zu widersprechen? Zudem scheint die Botschaft auch eine Möglichkeit offenzulegen, die schon immer als die bevorzugte Castros gilt: Demnach sollen für die neu formierte Führung der Insel einige Generationen übersprungen werden. Damit wären also Raul und die letzten Überlebenden von 1959 raus, aber ebenso die mittlere Generation. Und dies würde den Weg frei machen für die Gruppe der "Taliban", der Getreuen, die im vergangenen Jahrzehnt von Fidel Castro aufgezogen wurden. Und ein Name, der über allen anderen zu schweben scheint, ist der seines früheren Privatsekretärs und jetzigen Außenministers Felipe Perez Roque.------------------------------Die jüngsten Ereignisse im Irak beunruhigen die spanische Tageszeitung El PaisGerade als die Sicherheitslage im Irak sich zu verbessern schien, tun sich neue Abgründe auf. Die Türkei eröffnete mit ihren Angriffen auf kurdische Stellungen im Norden des Iraks unnötigerweise eine neue Front. Im Süden verhalfen die Briten mit ihrem peinlichen Abzug aus Basra den schiitischen Rebellen und El Kaida zu Siegesgefühlen. Die britischen Soldaten zogen ab, ohne die Region befriedet zu haben. Die Bevölkerung muss nun in einer Lage der Unsicherheit leben. Das Letzte, was der Irak in dieser Situation brauchte, war die Schaffung eines neuen Kampfschauplatzes in den kurdischen Gebieten. Die Angriffe der Türkei sind obendrein eine klare Verletzung des internationalen Rechts.------------------------------Zur Selbstinszenierung des französischen Präsidenten schreibt die Pariser LibérationDer Präsident lebt voll in der zeitgenössischen Kultur der Reality-Show, der Ausbreitung des Privatlebens und der volksnahen Sprache. Er wurde mit großer Mehrheit gewählt, führt eine Regierung des Volkes und für das Volk aber im Stil von Prominenten. Der Fortsetzungsroman seiner Liebesgeschichte auf Glanzpapier ist der beste Beweis dafür. Der Mann Sarkozy hat den Präsidenten der Verfassung entthront. Der Historiker Alexis de Tocqueville hatte sich für Frankreich ein amerikanisches System vorgestellt und an einen Georges Washington gedacht - wenn die französische Entwicklung nicht plötzlich in eine Komödie a la Berlusconi umschlägt.

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