BERLIN. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hatte 2004 so viele Nutzer und Besucher wie nie zuvor. Allein die Staatlichen Museen verzeichneten 4,6 Millionen Besuche, fast ein Drittel mehr als im Vorjahr. Die Steigerung lässt sich vor allem auf den Erfolg der MoMA-Ausstellung zurückführen (1,15 Millionen Besucher), aber auch das Pergamon-Museum war mit 874 000 Besuchern ein Besuchermagnet. Das teilte der Präsident der Stiftung, Klaus-Dieter Lehmann, auf seiner Jahrespressekonferenz mit. In diesem Jahr feiern die Staatlichen Museen ihr 175-jähriges Bestehen mit der Rückkehr der 3300 Jahre alten Nofretete ins Alte Museum (3. August). Als weiteren Höhepunkt kündigte Lehmann eine Goya-Ausstellung in der Alten Nationalgalerie an. Er wandte sich nochmals gegen einen ausschließlich kommerziell genutzten Neubau auf dem Schlossplatz. Nach seinen Planungen sollen dorthin die Dahlemer Museen außereuropäischer Kulturen bis 2015 umziehen. Es werde bereits mit der Freien Universität über einen Verkauf der Dahlemer Gelände verhandelt. (BLZ) Leitartikel Seite 4
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