Es ist eine politische Zäsur in einem Land, das über Jahrzehnte als rote Bastion galt. Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ist die CDU nach den ersten Prognosen als stärkste Kraft hervorgegangen. Mit voraussichtlich 30,6 Prozent (+2,9) der Stimmen lässt die Union unter Spitzenkandidat Gordon Schnieder die Konkurrenz hinter sich. Für die SPD von Ministerpräsident Alexander Schweitzer bedeuten 25,7 Prozent (-10,0) hingegen ein historisches Tief für die Traditionspartei, die seit 1991 ununterbrochen den Regierungschef stellte.
Landtagswahl
Historische Schlappe in Rheinland-Pfalz: SPD-Spitzenkandidat zieht Konsequenzen
Nach 35 Jahren verliert die SPD in Rheinland-Pfalz die Staatskanzlei an die CDU. Die AfD feiert ihr bislang stärkstes Ergebnis in einem westdeutschen Bundesland.
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Der SPD-Spitzenkandidat Alexander Schweitzer ist mit einer historischen Niederlage seiner Partei in Rheinland-Pfalz konfrontiert.
© Boris Roessler/dpa
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