Landgericht

Prozess in Berlin: Mehmet A. soll den Liebhaber seiner Ex-Frau erstochen haben

Motiv laut Staatsanwaltschaft: „übersteigertes Besitzdenken“. Im Gerichtssaal kommt es zum Tumult.

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Der Angeklagte Mehmet A. soll den Partner seiner Ex-Frau getötet haben.

Der Angeklagte Mehmet A. soll den Partner seiner Ex-Frau getötet haben.

© Pressefoto Wagner

Betrachtet man den Angeklagten, kommt man nicht unbedingt auf die Idee, dass er einen Menschen getötet haben soll: Scheinbar ängstlich blinzelt er durch den Glaskasten, der die Anklagebank umgibt. Mehmet A. ist eher schmächtig, vielleicht um die 1,70 Meter groß, schwarzer Schnurrbart. Von Beruf ist er Markthändler.

Aus „übersteigertem Besitzdenken“ soll der 37-jährige türkische Staatsbürger laut Staatsanwaltschaft in Reinickendorf den neuen Freund seiner Ex-Frau erstochen haben. „Übersteigertes Besitzdenken“ lässt sich wohl am ehesten mit Eifersucht übersetzen. Am Donnerstag begann am Berliner Landgericht der Prozess gegen ihn. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord aus niederen Beweggründen vor.

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