Ein Mitarbeiter des neuen Heizkraftwerkes in Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) kontrolliert die am Dienstag offiziell in Betrieb genommene Anlage. Das mit Braunkohlestaub gefeuerte Heizkraftwerk wird von der Gesellschaft für Montan- und Bautechnik betrieben. Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Lausitzer Braunkohle AG. Die Anlage erzeugt Strom und Fernwärme für Senftenberg und den Nachbarort Brieske. Sie hat eine Leistung von 50 Megawatt bei Wärme und 12 Megawatt bei Strom. Als Zusatzbrennstoffe nutzt das Kraftwerk auch kommunalen Klärschlamm sowie leichtes Heizöl, Erdgas und Holz. Nach Auffassung der Lausitzer Braunkohle AG demonstriert das Kraftwerk damit einen umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Einsatz veredelter Braunkohle. Insgesamt hat der Neubau, der ein stillgelegtes altes Kraftwerk ersetzt, 40 Millionen Mark gekostet.
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