Anstatt der geforderten fünf Millionen Euro in einem Koffer bekam ein 24-jähriger Mann am Sonnabend zuerst Handschellen verpasst und später dann die amtsärztliche Einweisung in eine psychiatrische Klinik überreicht. Er hatte mit der Zerstörung des Ostbahnhofs gedroht.Der geistig verwirrte Mann wohnt in einem Heim in Rüdersdorf bei Berlin. Am Sonnabend war er zum Ostbahnhof gefahren und hatte gegen 15.30 Uhr von dort aus bei der Polizei angerufen. Er sagte mit verstellter Stimme, dass in dem Gebäude eine Bombe versteckt sei. Eine halbe Stunde später rief er wieder an. Er forderte fünf Millionen Euro und verlangte, dass der Bahnhof geräumt wird. Der Bundesgrenzschutz, der für die Sicherheit auf Bahnhöfen zuständig ist, verfolgte den Anruf zurück. Eine viertel Stunde später wurde der Mann vor dem Bahnhofsgebäude festgenommen. Bei seiner Vernehmung gab er zu, angerufen zu haben. "Er ist in der Vergangenheit bereits mehrfach mit solchen Geschichten aufgefallen", sagte ein Beamter. (ls.)
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