Polen

„Putins Forderung freiwillig unterzeichnet“: Polen streitet um Nato-Beitritt der Ukraine

Vor der Stichwahl in Polen positioniert sich PiS-Kandidat Nawrocki als entschiedener Ukraine-Kritiker. Premierminister Tusk spricht von „Staatsverrat“.

Katerina Alexandridi
3 Min
Der Historiker Karol Nawrocki spricht während des Bürgerkonvents unter Beteiligung von Vertretern der nationalkonservativen Oppositionspartei PiS.

Der Historiker Karol Nawrocki spricht während des Bürgerkonvents unter Beteiligung von Vertretern der nationalkonservativen Oppositionspartei PiS.

© Lukasz Gagulski/dpa

In Polen geht der rechtsnationale Präsidentschaftskandidat Karol Nawrocki vollumfänglich auf die Forderungen des drittplatzierten rechtsextremen Kandidaten Sławomir Mentzen für seine Unterstützung in der Stichwahl am 1. Juni ein. Bei einem Auftritt auf Mentzens YouTube-Kanal unterzeichnete Nawrocki am Donnerstag einen Acht-Punkte-Forderungskatalog Mentzens. Unter anderem versicherte der von der ehemaligen nationalkonservativen Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) unterstützte Historiker, einen Nato-Beitritt der Ukraine abzulehnen.

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