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Krieg

Putins Weggefährte: Atomwaffen zur Verteidigung besetzter Gebiete einsetzen

Dmitri Medwedew droht dem Westen mit dem Einsatz nuklearer Waffen. Diese könnten für den „Schutz“ der annektierten Gebiete gebraucht werden.

Team News Carola Tunk ctu
2 Min
Putin und Medwedew bei einem Regierungstreffen in Moskau.

Putin und Medwedew bei einem Regierungstreffen in Moskau.

© imago/ITAR-TASS

Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew kündigte am Donnerstag an, dass alle Waffen im Moskauer Arsenal, einschließlich strategischer Atomwaffen, zur Verteidigung der in Russland eingegliederten Gebiete gegen die Ukraine eingesetzt werden könnten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Telegram-Nachricht Medwedews. 

Wörtlich schrieb Medwedew: „Russland hat angekündigt, dass nicht nur Mobilisierungsfähigkeiten, sondern auch alle russischen Waffen, einschließlich strategischer Atomwaffen und Waffen mit neuen Prinzipien, für einen solchen Schutz eingesetzt werden könnten.“ Die „Referenden“ in den von Russland kontrollierten Teilen der ukrainischen Provinzen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja würden stattfinden, so Medwedew. 

Russland habe keine Angst vor „Idioten im Ruhestand mit Generalstiefeln“ und „Gerede über einen Nato-Angriff auf die Krim“, schreibt Medwedew weiter. Hyperschallwaffen könnten Ziele in Europa und den USA „garantiert viel schneller“ erreichen. Russland habe seinen eigenen Weg gewählt. Und: „Es gibt keinen Weg zurück“, schließt Medwedew seine Nachricht. 

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