Fechten

Querelen im Internationalen Fechtverband: Reuters muss Falschbehauptung löschen

Das OLG Hamburg entscheidet im Streit um einen Offenen Brief. Unterzeichnet haben keine 3000 Athleten und Trainer, vielmehr auch Eltern, Fans und sonstige Dritte.

4 Min
Nach Entscheidung des Internationalen Fechtverbands FIE: Athleten aus der Ukraine wollen in der Olympia-Qualifikation nicht gegen Russen und Belarussen antreten.

Nach Entscheidung des Internationalen Fechtverbands FIE: Athleten aus der Ukraine wollen in der Olympia-Qualifikation nicht gegen Russen und Belarussen antreten.

© Federico Gambarini

Im Streit um einen Offenen Brief an das IOC hat der Weltfechtverband FIE einen juristischen Erfolg errungen. Das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg untersagte der Nachrichtenagentur Reuters die Aussage, ein Offener Brief an den Olympischen Weltverband aus dem Mai 2026 sei von „fast 3000 Athleten und Trainern“ unterzeichnet worden. Diese Zahl stufte das Gericht als unwahre Tatsachenbehauptung ein.

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