Eineinhalb Wochen nach dem Tod von Quincy Jones steht jetzt fest, woran der legendäre Musiker verstorben ist. Wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichten, starb er laut seiner Sterbeurkunde an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Das Dokument, von dem CNN eine Kopie erhielt, führte keine weiteren Faktoren auf, die zu seinem Tod beigetragen hätten. Es hieß aber, dass er seit Jahren an Krebs litt. Jones starb am 3. November im Alter von 91 Jahren.
Die Musikikone wurde Anfang dieser Woche in einer privaten Zeremonie beigesetzt. Eine größere Gedenkfeier sei nach Informationen der Nachrichtenagentur Associated Press noch geplant. Jones' Krebserkrankung war der Öffentlichkeit nicht bekannt. Sein Pressesprecher hatte in einem Statement mitgeteilt, dass er im Kreise seiner Liebsten eingeschlafen sei. Der weltweit gefeierte Produzent und Komponist, der unter anderem mit Sängern wie Ray Charles, Frank Sinatra und Michael Jackson zusammengearbeitet hatte, starb in seinem Haus in Bel Air (Kalifornien), umgeben von seinen Kindern, Geschwistern und anderen Familienmitgliedern.
„Musikalisches Genie“: Prominente würdigen Quincy Jones
US-Präsident Joe Biden (81) und sein Vorgänger Barack Obama (63) würdigten seine Leistungen. „Quincy Jones war ein musikalisches Genie, das die Seele Amerikas veränderte“, erklärte Biden. „Er entdeckte einige unserer berühmtesten Künstler und prägte die wichtigsten Platten und Musikstücke der Geschichte.“ Obama postete ein Foto von Jones und ihm.
US-Talkmasterin Oprah Winfrey (70) schrieb, dass Quincy Jones sie entdeckt habe: „Mein Leben veränderte sich für immer zum Besseren, nachdem ich ihn kennengelernt hatte. Ich hatte noch nie jemanden erlebt, und habe es seitdem auch nicht mehr, dessen Herz so sehr von Liebe erfüllt war.“
Popstar Justin Timberlake (43) nannte Jones auf Instagram einen „Mentor für so viele, die ihm folgten“: „Es gibt so viele Ratschläge, die er mir mit auf den Weg gab, die ich für immer bei mir tragen werde“, schrieb Timberlake. Für Produzent und Rapper Dr. Dre (59) war Jones der Grund, warum er Musikproduzent werden wollte: „Für immer inspiriert von dem unvergleichlichen Quincy Jones“.
Auch Ex-Beatle Paul McCartney (82), Filmregisseur Steven Spielberg (77), Schauspieler Will Smith (56) und viele weitere Stars meldeten sich zu Wort. „Vor allem aber war er unser Freund“, wurde Spielberg im Branchenblatt „Deadline“ zitiert. Auch McCartney will ihn vor allem als Freund in Erinnerung behalten.
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