Vom Ende der Geschichte: Interview & Podcast

Rainer Eppelmann: „Bürger zweiter Klasse? Ist doch ein Erfolg!“

Rainer Eppelmann war Maurer und Pfarrer, bis er 1990 Verteidigungs- und Abrüstungsminister der letzten DDR-Regierung wurde. Im Interview erzählt er, warum er die NVA trotzdem nicht abschaffen wollte, warum die Soldaten bei der großen Demonstration in Leipzig nicht schossen und warum er beim Pilzsammeln eine Pistole trug.

Sabine Rennefanz Jenni Roth
19 Min
Rainer Eppelmann bei einer Feierstunde zum Jahrestag des Mauerfalls. 

Rainer Eppelmann bei einer Feierstunde zum Jahrestag des Mauerfalls. 

© Foto: dpa/lbn

Der große Abrüster und Aufarbeiter: Ausgerechnet der DDR-Bürgerrechtler Rainer Eppelmann wird Minister für Abrüstung und Verteidigung der letzten DDR-Regierung. Eppelmann empfängt an seinem Arbeitsplatz, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Berlin-Mitte. Als Erstes stellt er einen Grenzturm aus Holz auf den Tisch, den ihm die Grenztruppen Anfang 1990 überreichten. Dazu einen Rahmen mit zwei Orden.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*