Linkspartei

Vom Machtzentrum auf die Oppositionsbank: Wie Thüringens Linke ihren historischen Vorsprung verlor

In Thüringen schaut Die Linke auf eine einzigartige Erfolgsgeschichte zurück. Doch nach dem historischen Wahlerfolg 2019 folgte bereits fünf Jahre später der Absturz.

Jacqueline Albrecht
Jacqueline Albrecht
9 Min
August 2024: Wahlplakat von Bodo Ramelow, Die Linke, und Plakate der Grünen und der CDU, Wahlkampf in Thüringen, Altenburg.

August 2024: Wahlplakat von Bodo Ramelow, Die Linke, und Plakate der Grünen und der CDU, Wahlkampf in Thüringen, Altenburg.

© IMAGO

Kaum ein Bundesland ist so eng mit der Geschichte der Linken verbunden wie Thüringen. Hier schaffte die Partei 2014 das lange Unvorstellbare: Bodo Ramelow wurde zum ersten Ministerpräsidenten der Linken in Deutschland gewählt. Fünf Jahre später holte die Partei 31 Prozent und wurde erstmalig stärkste Kraft in einem Bundesland. Dann kam der tiefe Fall.

Heute sitzt Die Linke wieder in der Opposition. Doch abgeschrieben hat sie sich nicht. Für 2029 hat sie ein ambitioniertes Ziel: Sie will wieder stärkste Kraft in Thüringen werden. Ein Blick auf die Geschichte der Thüringer Linkspartei.

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