Das kam so: Mitte Dezember hatte der bekannte Rapper im Prozess von einer Situation berichtet, wegen der er als Nebenkläger vorm Strafgericht auftritt. Die Situation, die er schilderte: An jenem 18. Januar 2018 wollte sich der Musiker nach 14 mehr oder weniger freundschaftlichen Jahren von dem Clan-Chef Arafat Abou-Chaker lösen. Er wollte ein Rapper ohne Gangster im Hintergrund sein. Abou-Chaker aber wollte ihn nicht gehen lassen. Seine Brüder Yasser, Rommel und Nasser Abou-Chaker unterstützten ihn – offenbar mit Gewalt.
Prozess
Rapper vor Gericht: Bushido erzählt von Tränen in den Augen
Im Prozess um Bushidos Loslösung von seinem alten Freund Arafat Abou-Chaker berichtet der Rapper von Drohungen und der Angst, die er um seine Familie hatte.
Sören Kittel
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Anis Mohamed Youssef Ferchichi, bekannt als Rapper Bushido, im Berliner Landgericht.
© dpa/Paul Zinken
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