Für viele Privatversicherte endet das Jahr mit einem unangenehmen Brief. Nach einer Übersicht des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) steigen die Beiträge zum 1. Januar 2027 für rund 53 Prozent der Versicherten. Im Durchschnitt werden sie voraussichtlich um 13,4 Prozent angehoben. Für Beihilfetarife der Beamten erwartet der Verband durchschnittlich 11,4 Prozent mehr an Beiträgen, bei allen übrigen Versicherten 15,3 Prozent. Bereits 2026 hatte es rund 60 Prozent der Versicherten mit durchschnittlich 13 Prozent getroffen.
Wer deshalb zurück in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) möchte, stößt auf hohe Hürden. Der Gesetzgeber will verhindern, dass Versicherte in jungen Jahren günstige Privattarife nutzen und im Alter, wenn die Kosten steigen, in die Solidargemeinschaft zurückkehren. Ein Wechsel ist dennoch möglich. Allerdings müssen zwei Bedingungen erfüllt sein.
Ratgeber
Raus aus der PKV: So kommen Sie 2027 in die gesetzliche Krankenversicherung
Für privat versicherte Angestellte gilt 2027 eine eigene Gehaltsgrenze. Wer darunter liegt, kann zurück in die Kasse – unter einer Bedingung.
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Privat oder gesetzlich versichert? Eine Ultraschalluntersuchung in einer Hausarztpraxis.
© Benjamin Nolte
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