Bogotá in der Nacht zum Montag. Es ist kurz nach Mitternacht, als Iván Cepeda vor seine Anhänger tritt und eine dieser Erklärungen abgibt, die in Lateinamerika selten folgenlos bleiben: Er wolle das Ergebnis dieser Präsidentschaftswahl erst akzeptieren, wenn alle Auszählungskommissionen mögliche Unregelmäßigkeiten geklärt hätten. 43,7 Prozent für den ultrarechten Anwalt Abelardo De La Espriella, knapp 41 Prozent für ihn selbst – ein Abstand von rund 668.000 Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 58 Prozent.
Lateinamerika
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Cepeda grüßt Anhänger nach der Stimmabgabe am Sonntag.
© Zoraida Diaz/ZUMA Press Wire/dpa
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