Viel stärker als das nasskalte Wetter sorgt die derzeitige Wirtschaftslage in Deutschland für triste Stimmung und trübe Aussichten. Über das gesamte Jahr 2024 mehrten sich Meldungen von Massenentlassungen, Werkschließungen und Insolvenzen. Eine der größten Wirtschaftskrisen hat das Land erfasst. Die größte Volkswirtschaft Europas, die „Wirtschaftslokomotive“, dampft nicht mehr. Während der Staat mit rekordartigen Steuereinnahmen eigentlich über das Material für eine wetterfeste Kleidung verfügen sollte, kommt beim Bürger oftmals das Gefühl auf, im Regen stehen gelassen zu werden.
„Die Hälfte meines Geldes geht weg an Steuern – ich kriege aber keinen Arzttermin, die Kita fällt ständig aus, die Bahn fährt unregelmäßig und ich kann meinen Führerschein nicht nachmachen“, schrieb ein Leser kürzlich der Berliner Zeitung. Langsam wachse seine Offenheit für alternative Lösungen, um den Staat funktionsfähiger zu machen. Viele werden sich gehört fühlen. Was wäre die Lösung? Müssen noch mehr Schulden gemacht werden? Oder wird das Geld falsch verteilt und versickert im Staatsapparat?
Wirtschaft
Beamten-Boom und heimliche Kosten: Das sind die Milliardengräber im Bundeshaushalt
Die Wirtschaftskrise bereitet den Deutschen große Sorgen. Seit zwei Jahren lahmt die Konjunktur – trotz Rekord-Bundeshaushalt. Wie geht das? Ein Erklärungsversuch.
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Seit Jahren denken die Regierungen viel darüber nach, wie man Steuergelder bestmöglich einsetzt. Die Ampel ist daran zerbrochen.
© Fotoillustration: Pajović/Berliner Zeitung am Wochenende. Bilder: Imago, BlkMarket
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?