Die Menschen in der Bundesrepublik zeigen sich mit den ersten 60 Tagen der neuen Regierung alles andere als zufrieden. Laut dem Trendbarometer von RTL/ntv bekommt die Koalition aus Union und SPD lediglich die Schulnote „ausreichend“. Auf dem politischen Zeugnis würde also eine Vier stehen. Im Vergleich zum Juli 2024, als die Ampelkoalition noch regierte, ist das eine minimale Verbesserung um 0,2 Punkte.
Besonders ernüchternd sind die Zahlen für Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD). Kein einziger Befragter bewertete die Arbeit der Regierung mit „sehr gut“, lediglich vier Prozent vergaben die Note „gut“.
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Nur 35 Prozent der Befragten sind der Befragung zufolge mit der Arbeit von Bundeskanzler Merz zufrieden. Ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu Mitte Juni, als seine Zustimmungswerte noch bei 43 Prozent lagen. Beobachter werfen ihm vor, innenpolitische Probleme nicht mit der nötigen Entschlossenheit anzugehen.
Merz hatte angekündigt, die Stimmung im Land bis zum Sommer deutlich zu verbessern – bislang ist davon wenig zu spüren. Das bestätigt auch die Forsa-Umfrage: 49 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die neue Regierung genauso viel streitet wie die vorherige Ampel-Koalition. Jüngste Streitpunkte waren unter anderem die Diskussion um die Stromsteuer und die Debatte zur Wahl neuer Verfassungsrichter in der vergangenen Woche.
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