Fußball

Regionalliga-Reform: Bayern-Ultras schließen sich Union und Hertha an

Banner, Protest, klare Botschaft: Fans greifen erneut das Aufstiegssystem der Regionalliga an – und erhöhen den Druck auf den DFB kurz vor der Entscheidung.

Sebastian Schmitt
Sebastian Schmitt
5 Min
Nach den Bayern-Anhängern zogen die Fans des FC Augsburg mit ihrer Botschaft an den DFB und die Landesverbände deutlich nach.

Nach den Bayern-Anhängern zogen die Fans des FC Augsburg mit ihrer Botschaft an den DFB und die Landesverbände deutlich nach.

© DiZ-PiX/imago

Sportlich reihte sich der Ausflug nach München aus Sicht des 1. FC Union Berlin mal wieder in die Ergebnisse der zurückliegenden Spiele ein. Das 0:4 beim FC Bayern am zurückliegenden Wochenende war eine deutliche Angelegenheit und bot aus Sicht der Eisernen nur wenig Raum für positive Erinnerungen an diesen Nachmittag des 27. Spieltags in der Fußball-Bundesliga.

Während in der Arena in Fröttmaning spätestens kurz vor der Pause mit dem Führungstreffer der Gastgeber durch Michael Olise fußballerische Klarheit in einem ungleichen Duell herrschte, konnten die Fans des FC Bayern die Partie nutzen, um eine sportpolitische Botschaft zu platzieren. Für Fernsehkameras und Fotografen gut sichtbar platzierten sie am Zaun der Südkurve ein großes Banner. Die Botschaft: „Meister müssen aufsteigen! BFV-Privileg eigener Regionalliga abschaffen“.

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