Der Franz-Neumann-Platz in Reinickendorf wird im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren und Quartiere“ umgestaltet. Das Büro „Grieger Harzer Landschaftsarchitekten GbR“ gewann den Ideenwettbewerb und erhielt den Auftrag zur Umsetzung des Projekts, wie die Reinickendorfer Allgemeine Zeitung (RAZ) berichtete. Dabei stieß die Fällung mehrerer alter Bäume im Februar auf erheblichen Widerstand bei Anwohnern und führte zu Protesten in sozialen Medien.
Nachdem nun 24 Bäume gefällt wurden, obwohl ursprünglich nur elf angekündigt waren, befürchten die Anwohner weitere Fällungen. Auch der Betreiber des „Café Torten Träume“, Martin Andree, äußerte Unverständnis über die Fällungen vor seinem Geschäft, da keine gravierenden Probleme für Feuerwehreinsätze bestanden.
Zusätzlich zu den Baumfällungen gibt es Kritik an der Toilettenanlage: Seitdem sich die Drogenszene vom Leopoldplatz dorthin verlagerte, ist die Benutzung erschwert. Ein Mitarbeiter der Firma „Wall“ erklärte, dass die Anlage oft außer Betrieb sei und ein hoher Reinigungsbedarf bestehe. Anwohner berichten zudem von Prostitution vor Ort.
Quelle: Reinickendorfer Allgemeine Zeitung (RAZ)
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