In der Rollbergesiedling in Berlin-Reinickendorf hat am Mittwoch die feierliche Schlüsselübergabe für ein neues Wohnprojekt in der Titiseestraße stattgefunden. Das Projekt umfasst 126 landeseigene Wohnungen, von denen 50 Prozent als Sozialwohnungen ausgewiesen sind, sowie eine Kita mit Platz für 80 Kinder. Das teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen auf Facebook mit. Das Gebäudeensemble wurde in Zusammenarbeit zwischen der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Gesobau, dem evangelischen Kirchenkreis Reinickendorf und dem Bauunternehmen Ten Brinke fertiggestellt.
Das Wohnprojekt ist Teil des „FACE Campus“, der Wohnen und soziale Arbeit kombiniert und so nicht nur Wohnraum, sondern auch eine soziale Infrastruktur bereitstellt. Die Umgebung ist von einer hohen Zahl an Kindern und Jugendlichen geprägt, die in Armut aufwachsen, weshalb das Projekt als bedeutender Impuls für die Quartiersentwicklung gesehen wird, heißt es.
„Wir setzen hier einen wichtigen Impuls für die Entwicklung der Rollbergesiedlung und schaffen ein Modell für andere Quartiere mit ähnlichem Förderbedarf“, sagte Bausenator Christian Gaebler (SPD). Das Projekt wurde mit 3,8 Millionen Euro aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ finanziell unterstützt.
Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen auf Facebook
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