Berlin hat in der ersten Hälfte dieses Jahres 14.747 Menschen aufgenommen. Darunter sind 6251 Asylsuchende aus verschiedenen Ländern. Weitere 8496 Flüchtlinge kamen aus der Ukraine, die automatisch einen Schutzstatus erhalten. Diese Zahlen nannte das Bundesinnenministerium in einer noch unveröffentlichten Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Abgeordneten Leif-Erik Holm, die der Berliner Zeitung vorliegt.
Die Asylbewerber und Flüchtlinge, die nach Deutschland gekommen sind, wurden nach dem Königsteiner Schlüssel auf die einzelnen Bundesländer verteilt. Dementsprechend musste unter anderem auch das Land Brandenburg 8393 Menschen aufnehmen – 3654 Asylbewerber aus verschiedenen Ländern und 4739 Flüchtlinge aus der Ukraine.
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Damit sind in Berlin, Brandenburg und andernorts bereits jetzt die Zahlen des gesamten Vorjahres überschritten. Nach Angaben des Bundesamtes für Migration nahm die Hauptstadt im vergangenen Jahr 14.667 Menschen auf und Brandenburg 4656.
Leif-Erik Holm, Fraktionsvize der AfD, bezeichnete die Zahlen als ein „unmissverständliches Alarmsignal“. Die Asylwelle beschleunige sich und setze Städte und Kommunen immer mehr unter Druck. „Die nächsten Turnhallen werden umfunktioniert und wieder Containerdörfer errichtet.“ Der gesellschaftliche Frieden sei in Gefahr. Holm forderte eine Wende in der Migrationspolitik.
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