„Wir haben 524 Kilogramm Leipziger Allerlei gekocht“, sagte Mike Schneider vom Internationalen Kochkunstverein Leipzig als Mitorganisator. Um eine Urkunde zu erhalten, mussten die Köche mindestens 250 Kilogramm herstellen. Diese Bedingung hatte das „Rekord-Institut für Deutschland“ gestellt, wie eine Sprecherin zuvor erklärte. Bislang habe es nämlich noch keinen Rekordversuch gegeben. Die Mindestanforderung solle sicherstellen, dass nicht einfach jeder sein Familienessen als Höchstwert angebe.
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Traditionsrezept mit Morcheln, Grießklößen und Flusskrebsen
Für den sogenannten Start-Rekord mussten die Köche ordentlich schnippeln. In richtiges Leipziger Allerlei gehören neben den bekannten Zutaten wie Karotten, Spargel und Erbsen laut traditioneller Rezeptur auch noch Morcheln, Grießklöße und Flusskrebse. „Leipziger Allerlei ist verschrien als Mischgemüse, das stimmt so aber nicht. Eigentlich ist es eher ein Eintopf“, sagte Schneider.
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Seine Mission war beim Rekord auch, das Originalgericht bekannter zu machen. Auf dem Leipziger Marktplatz durften deshalb am Samstag alle Interessierten die Speise probieren. Die Organisatoren sammelten im Gegenzug Spenden ein, die an Flutopfer in Westdeutschland gehen sollen. Und wie hat das XXL-Leipziger-Allerlei geschmeckt? „Ich habe zumindest nichts Negatives gehört“, sagte Schneider.
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