Trockenheit

Rekord-Tiefstand an der Elbe: Was die Pegelanzeige über die Wassertiefe verrät

Die Elbe zeigt in Magdeburg Rekord-Tiefststände. Doch der Pegelwert ist nicht die echte Wassertiefe. Ein Experte rechnet vor, was die Zahl verschweigt.

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Am Pegel Magdeburg-Strombrücke zeigte die Elbe zeitweise nur 36 bis 37 Zentimeter – ein bislang unbestätigter Rekord-Tiefstwert.

Am Pegel Magdeburg-Strombrücke zeigte die Elbe zeitweise nur 36 bis 37 Zentimeter – ein bislang unbestätigter Rekord-Tiefstwert.

© Peter Gercke/dpa

Das Elbe-Niedrigwasser erreicht in Sachsen-Anhalt Werte, die es so noch nie gab. Am Mittwoch zeigte der Pegel Magdeburg-Strombrücke laut Daten des Portals ELWIS zeitweise nur noch 36 bis 37 Zentimeter – ein Tiefstwert, der bislang aber nicht offiziell bestätigt ist. Wer solche Meldungen liest, denkt schnell: Der Fluss ist kaum knietief, da läuft man doch einfach hindurch. Genau dieser Schluss ist falsch – und er kann gefährlich werden. Die OAZ erklärt für Anwohner, Schwimmer und alle Neugierigen, was eine Pegelzahl tatsächlich aussagt, warum die echte Wassertiefe deutlich höher liegt und welche Folgen die Trockenheit für Schifffahrt und Natur hat.

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