Milliardenkosten?

Rentenstreit: CDU-Mann Whittaker kontert Junge Gruppe – Söder zeigt sich optimistisch

Der Streit um die Haltelinie spaltet die Union. Whittaker sieht keine Vertragsverletzung, die Junge Gruppe warnt vor Milliardenkosten. Söder versucht, die Fronten zu beruhigen.

Sinem Koyuncu
Sinem Koyuncu
3 Min
Markus Söder (CSU), Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern, gibt zu Beginn der Klausurtagung des CSU-Parteivorstands ein Pressestatement.

Markus Söder (CSU), Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern, gibt zu Beginn der Klausurtagung des CSU-Parteivorstands ein Pressestatement.

© Sven Hoppe/dpa

Kaum ein anderes Thema spaltet die Union derzeit so sehr wie der Rentenstreit. Konfliktpunkt ist die im Kabinett vereinbarte Verlängerung der Haltelinie für das Rentenniveau, also das Absicherungsniveau der Rente im Verhältnis zu den Löhnen, bei 48 Prozent bis 2031. In dem vom Kabinett beschlossenen Rentengesetzentwurf sei laut der Jungen Gruppe vorgesehen, dass das Rentenniveau auch nach 2031 um rund einen Prozentpunkt höher liegen soll als im geltenden Recht. Und an diesem Punkt beginnt die seit Wochen herrschende Kritik der jungen Unionsabgeordneten.

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