In Thüringen ist die Zahl der von Altersarmut bedrohten Menschen deutlich gestiegen. Rund 349.000 Personen bezogen im vergangenen Jahr eine Rente, die unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze lag. Das geht aus einer Antwort des Thüringer Sozialministeriums auf eine Anfrage der Linken hervor.
Im Vergleich zu den Zahlen von vor fünf Jahren bedeutet dies einen Anstieg um rund 66.000 Betroffene. Als armutsgefährdet gilt nach der geltenden Definition, wer als Alleinlebender weniger als etwa 1450 Euro netto im Monat zur Verfügung hat.
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