Feuerwehreinsatz

Rettungswagen brennt: Berliner Feuerwehr muss ihr eigenes Fahrzeug löschen

In der Nacht zum Donnerstag gab es in Reinickendorf einen Einsatz der besonderen Art. Die Gewerkschaft der Polizei liefert eine Erklärung für den Vorfall.

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In Reinickendorf brannte in der Nacht ein Rettungswagen ab.

In Reinickendorf brannte in der Nacht ein Rettungswagen ab.

© Berliner Feuerwehr

In Reinickendorf hat in der Nacht zum Donnerstag ein Rettungswagen der Berliner Feuerwehr gebrannt. Kurz nach 1 Uhr wurde die RTW-Besatzung zu einer Wohnung am Tegelorter Ufer im Ortsteil Konradshöhe alarmiert.

Während die Sanitäter in der Wohnung einen Patienten behandelten, entwickelte sich im Motorraum des Rettungswagens ein Feuer. Die hinzu alarmierte Freiwillige Feuerwehr löschte den Brand. Der Motorraum des Fahrzeugs brannte vollständig aus. Auch die Fahrerkabine wurde schwer beschädigt.

Der Patient wurde durch einen anderen Rettungswagen in eine Klinik transportiert. Die Feuerwehr geht nach Angaben eines Sprechers von einem technischen Defekt als Brandursache aus.

Bei dem Mercedes handelt es sich nach Angaben der Behörde um ein zwölf Jahre altes Fahrzeug. „Wir brauchen uns nicht wundern, wenn immer nur auf Sparflamme in den völlig überalterten Fuhrpark investiert wird und selbst geplante Investitionen einfach gestrichen werden“, sagt Hauptbrandmeister Mario Busch, der auch Vorstand der Gewerkschaft der Polizei ist. „Wir reden über einen katastrophalen Fahrzeugbestand, bei dem alles herausfährt, was irgendwie noch rollen kann. Teilweise haben wir nicht mal mehr Reserven, um defekte Autos zu tauschen.“

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