Ein Beitrag der ehemaligen britischen Premierministerin Liz Truss hat in den sozialen Medien für Hohn und Spott gesorgt. Auf der Plattform X kündigte Truss eine Show mit ihrem Namen an, in der „die Wahrheit erzählt“ werden soll. Auf der Plattform X schrieb sie: „Sie versuchten, sie zum Schweigen zu bringen. Sie versagten“.
„Jetzt bin ich zurück“, sagte sie. „Ich werde die Menschen entlarven, die mich zu Fall gebracht haben.“ Sie wolle die Wahrheit darüber, was in Großbritannien und im Westen vorgeht, ans Licht bringen. „Schalten Sie zur Liz-Truss-Show ein. Schalten Sie zur Gegenrevolution ein“, sagte sie am Ende des Videos.
Ricarda Lang macht sich über Truss lustig
Zuletzt fiel die Politikerin mit Aussagen auf, sie habe den „Deep State“ in ihrem Land bekämpft. Dabei handelt es sich um eine rechtsextreme Verschwörungstheorie, die besonders in den USA Verbreitung findet.
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Truss war am 6. September 2022 in die Downing Street 10 als Premierministerin eingezogen und verließ den Amtssitz nach nur 49 Tagen am 25. Oktober. Auf ihrem fünfzigsten Tag im Amt trat sie inmitten einer Regierungskrise zurück, was sie zur Premierministerin mit der kürzesten Amtszeit in der britischen Geschichte machte.
Die Briten machten sich über ihre kurze Amtszeit lustig. Bereits am 14. Oktober 2022 begann die britische Boulevardzeitung Daily Star einen Livestream eines Eisbergsalats neben einem gerahmten Foto von Liz Truss. Ein Artikel in The Economist hatte zuvor die erwartete Kürze von Truss' Amtszeit mit der Haltbarkeit eines Salatkopfes verglichen. Der Daily Star erklärte nach dem Rücktritt von Truss den Salat zum „Sieger“ über die Premierministerin.
Unter dem aktuellen Beitrag von Truss auf X finden sich so zahlreiche Bilder von Salatköpfen. Und auch ein Beitrag der deutschen Grünen-Politikerin Ricarda Lang: „Sie waren Premierministerin. Sie wurden nicht zum Schweigen gebracht. Sie waren einfach nur sehr schlecht in Ihrem Job“, so Lang in einem Kommentar.
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