Alterssicherung

Riester-Rente: Warum die private Altersvorsorge gescheitert ist

Riester sollte helfen, das absinkende Rentenniveau auszugleichen. Inzwischen ist die private Vorsorge heftig umstritten – droht nach der Bundestagswahl das Aus?

Fabian Hartmann
Fabian Hartmann
4 Min
Reicht die Rente oder reicht sie nicht? Fakt ist: Das Rentenniveau in Deutschland sinkt. Die private Altersvorsorge sollte die Lücke ausgleichen – doch zumindest Riester ist umstritten.

Reicht die Rente oder reicht sie nicht? Fakt ist: Das Rentenniveau in Deutschland sinkt. Die private Altersvorsorge sollte die Lücke ausgleichen – doch zumindest Riester ist umstritten.

© imago

Zu teuer, zu unflexibel, zu renditeschwach. Die Liste der Vorwürfe gegen die Riester-Rente ist lang. Dabei wurde sie zu Beginn der Nullerjahre als vermeintlich innovatives Produkt aus dem Boden gestampft, um das absinkende Rentenniveau auszugleichen. Rund 16 Millionen Riester-Verträge zählt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aktuell. Seit Jahren allerdings stagniert ihre Zahl oder ist sogar leicht rückläufig. Ein genauerer Blick in die Statistik zeigt, dass jeder fünfte Vertrag überhaupt nicht mehr bespart wird. Er ruht. Damit entfällt auch die staatliche Zulage – also eben jener Bonus, der Riester attraktiv machen sollte.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*