Kommentar

RKI-Protokolle sollten Konsequenzen haben – als Erstes für den Journalismus

Die Dokumente des Corona-Krisenstabs aus dem Robert-Koch-Institut zeigen multiples Versagen auf. Auch Karl Lauterbach muss Konsequenzen ziehen. Ein Kommentar.

Martin Rücker
5 Min
Die Pandemie-Maßnahmen haben große gesellschaftliche Konflikte ausgelöst. Dennoch hat kein klassisches Medium für eine Öffentlichkeit der RKI-Protokolle gesorgt.

Die Pandemie-Maßnahmen haben große gesellschaftliche Konflikte ausgelöst. Dennoch hat kein klassisches Medium für eine Öffentlichkeit der RKI-Protokolle gesorgt.

© Robert Koch Institut

Seit ein paar Tagen sind die #RKIFiles öffentlich und sorgen nicht nur unter diesem Hashtag in den sozialen Medien für Diskussionen. Auch klassische Medien führen die Debatte, ob in den Protokollen des Corona-Krisenstabs am Robert-Koch-Institut (RKI) nun ein Skandal liegt oder nicht. Bei Spiegel und tagesschau.de haben sich Journalisten lesenswert die Mühe gemacht, die Dokumente im nötigen zeitlichen und wissenschaftlichen Kontext zu analysieren.

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