Kommentar

Robert Habecks zweites Date mit Caren Miosga: Eine inhaltsleere Märchenstunde vom Nordpol

Robert Habeck nutzt die ARD-Bühne für eine Lehrstunde in akademischer Selbstbeweihräucherung. Vor allem aber ist die Sendung ein Werbeblock für sein neues Buch.

5 Min
Der Welterklärer in nachdenklicher Pose: Robert Habeck mimt bei Miosga den tiefgründigen Geostrategen.

Der Welterklärer in nachdenklicher Pose: Robert Habeck mimt bei Miosga den tiefgründigen Geostrategen.

© Uwe Koch/imago

Wer sich den Abend nach einem ohnehin schon verkorksten Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Griechenland noch komplett versauen lassen wollte, der blieb am Sonntagabend nach der „Sportschau“ einfach am Apparat. Robert Habeck war zu Gast bei Caren Miosga, und es folgte eine jener Sendungen, die man nur mit einer ausgeprägten masochistischen Ader bis zum Ende durchhielt.

Dieses Mal gab es zwar deutlich weniger verliebte Augen von der Moderatorin Caren Miosga, dafür erhielten wir eine volle Dosis pseudo-staatsmännisch-intellektuellen Geschwafels. Denn der ehemalige grüne Wirtschaftsminister inszenierte sich aus seiner neu gefundenen akademischen Bubble heraus als der große Welterklärer, während er in Wahrheit nur noch das nackte Selbstinteresse auf der Fahne stehen hat und ein Buch verkaufen will.

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