Fotografie des Ostens

Porträts von Roger Melis: Von der Seghers bis zum Biermann, dem „preußischen Ikarus“

Die Galerie Pankow zeigt Künstlerporträts des früh gestorbenen Berliner Fotografen Roger Melis.

3 Min
Erschöpft vom Fotografie-Gucken: die Fotografin und spätere Ostkreuz-Mitgründerin Sibylle Bergemann und ihr Mann, der Meisterfotograf Arno Fischer, 1983 in Dresden bei der IX. Kunstausstellung der DDR. Erstmals in der DDR-Geschichte wurde damals die Fotografie als eigene Kunstsparte gezeigt.

Erschöpft vom Fotografie-Gucken: die Fotografin und spätere Ostkreuz-Mitgründerin Sibylle Bergemann und ihr Mann, der Meisterfotograf Arno Fischer, 1983 in Dresden bei der IX. Kunstausstellung der DDR. Erstmals in der DDR-Geschichte wurde damals die Fotografie als eigene Kunstsparte gezeigt.

© Nachlass Roger Melis

Roger Melis sagte einmal, er wolle „eindringliche Bilder von Menschen schaffen, möglichst in ihrem natürlichen Lebens- und Arbeitsumfeld“, und ihnen dabei nicht die Seele rauben, sondern sich ihnen behutsam nähern. Das Annähern, das Aufbauen von Vertrauen war seine Methode, seine „künstlerischen Praxis“, wie es heute auf Kuratorensprech gern heißt.

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