Clankriminalität

Rolls-Royce am Abschlepphaken: Polizei will kriminelle Autovermietungen zerschlagen

Nach einer Großrazzia in Berlin und Brandenburg kündigt LKA-Vize an: Es wird nicht der einzige Schlag bleiben.

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Bei Durchsuchungen in Berlin und Brandenburg stellte die Polizei unter anderem einen Rolls-Royce sicher.

Bei Durchsuchungen in Berlin und Brandenburg stellte die Polizei unter anderem einen Rolls-Royce sicher.

© dpa-Bildfunk

Es war der bisher größte Schlag gegen kriminelle Autovermietungen: Am 9. April durchsuchten Polizisten in Berlin und Brandenburg insgesamt 16 Objekte. Sie beschlagnahmten vier Luxusautos, unter anderem einen Rolls-Royce Spectre (ab 389.000 Euro) und einen Audi RS6 (ab 131.000 Euro). Die Polizisten sackten Luxusuhren ein sowie Schmuck, Bargeld und einen teuren Massagesessel.

Auf diese Weise zogen die Ermittler aus ihrer Sicht illegal erlangte Vermögenswerte ein. Sie wollten die Organisierte Kriminalität da treffen, wo deren Akteure am empfindlichsten sind: beim Geld und ihren Statussymbolen. Die zusätzlich beschlagnahmten Datenträger und Unterlagen werden derzeit im Landeskriminalamt ausgewertet. Denn es ist schwierig, die komplizierten Besitz- und Eigentumsverhältnisse zu durchdringen, um die kriminell erwirtschafteten Vermögen gerichtsfest einziehen zu können.

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