Dieser leuchtende Name! Roosevelt. Wie gemacht für die angelsächsische Karriere. Doch nennen ihn auch seine Freunde so? „Ich hab viele Spitznamen“, sagt Marius Johannes Lauber, fast schüchtern lächelnd, als wir ihn unweit des Berliner Mauerparks treffen, in den Räumen seines Labels Counter Records. „Mari. Malle. Lauber. Laubi. Marijo sagen viele. Wie Marius Johannes. Aber Marius sagt keiner.“ Sowieso: Die Welt kennt ihn als Roosevelt. Zumindest die Musikwelt. Menschen, die auf Roosevelts geradezu Pet-Shop-Boy’eske, euphorisch-melancholische Disco-Sounds schwören. Es sind Superstars wie Taylor Swift, Nile Rodgers und Charlotte Gainsbourg.
Disco-Pop
Roosevelt: „Dass die Tage so verschmelzen wie in Berlin? Das ist weltweit besonders!“
Taylor Swift, Nile Rodgers und Charlotte Gainsbourg schwören auf Roosevelts bittersüßen Disco-Sound. Wir haben mit ihm vor seinem Berlin-Konzert im Kesselhaus gesprochen.
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Roosevelt in Prenzlauer Berg im Treppenhaus der Berlin-Dependance seines Labels.
© Lê Quyên Nguyễn für Berliner Zeitung Wochenende
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