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HipHop

Rostocker Rapper Marteria in der Max-Schmeling-Halle: Abgesang auf das alte Europa

Der politische Rap-Poet spielt vor ausverkauftem Haus in Berlin. Die Tour zum Album „Zum Glück in die Zukunft III“ pendelt zwischen Nostalgie und Zukunftssorgen.

Nora Stavenhagen
Nora Stavenhagen
5 Min
Marteria vor ausverkaufter Max-Schmeling-Halle am Freitagabend

Marteria vor ausverkaufter Max-Schmeling-Halle am Freitagabend

© Martin Müller/Imago

Marteria bringt viel Energie mit an diesem Freitagabend und deklariert, dass seine Berlin-Konzerte einfach „anders“ seien. Der 43-jährige Rapper, aufgewachsen in Rostock und seit einer Weile auch wohnhaft auf Rügen, zeigt viel Liebe für seine zweite Wahlheimat Berlin.

Er erzählt davon, wie hier seine Karriere begonnen hat, und schwärmt von „Berlin, der Stadt, in der ich so viel Zeit verbracht habe und die mir so ans Herz gewachsen ist“. Außerdem prahlt er, dass er nur vier Minuten von der Max-Schmeling-Halle entfernt wohnt und quasi vor der Haustür spielt.

Sein neues Album „Zum Glück in die Zukunft III“ erschien dieses Frühjahr und beendet damit seine karriereprägende Album-Trilogie, die ihn in den Jahren 2010 und 2014 mit Chart-Erfolgen in den Mainstream katapultierte: „Vielen Dank für diese Reise, 16 Jahre ‚Zum Glück in die Zukunft‘!“

Auf dem dritten Teil sind die Texte nun zwar noch genauso bissig und lustig, aber noch politischer geworden, und Marteria blickt mit Pessimismus und Optimismus gleichermaßen auf die ungewisse Zukunft.

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