Wer noch eine Packung Tiefkühlbeeren im Gefrierschrank liegen hat, sollte jetzt genau hinsehen: Mehrere große Handelsketten haben in den vergangenen Tagen Rückrufe für ihre tiefgefrorenen Beerenmischungen gestartet. Betroffen sind unter anderem Produkte, die bei Aldi Nord, Aldi Süd, Lidl und Netto verkauft wurden.
Der Hersteller Jütro Tiefkühlkost aus Jessen in Sachsen-Anhalt informierte die Behörden darüber, dass die betroffenen Chargen Noroviren enthalten könnten. Verbraucher werden dazu aufgerufen, die entsprechenden Packungen nicht zu verzehren und in die Filialen zurückzubringen – eine Rückgabe ist auch ohne Kassenbon möglich.
Es ist nicht der erste Fall in diesem Sommer: Erst wenige Wochen zuvor rief die Supermarktkette Rewe Tiefkühlbeeren wegen des Verdachts auf Hepatitis-A-Viren zurück. Und im Mai hatte sich der Großhändler Globus mit einem ähnlichen Fall an die Öffentlichkeit gewandt. Die Verbraucherzentrale spricht inzwischen von einer regelrechten Rückrufwelle bei Tiefkühlobst und kritisiert, dass die Warnhinweise der Handelsketten oft zu spät oder zu unauffällig kommuniziert werden.
Verbraucher
Immer mehr Rückrufe bei Aldi, Lidl & Co. – das steckt wirklich dahinter
Über 300 Rückrufe 2025: Aktuell betroffen sind Tiefkühlbeeren und Rossmann-Produkte. Experten erklären, warum das kein Alarmsignal für die Lebensmittelqualität ist.
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Tiefgekühlte Himbeeren: Um mögliche Keime abzutöten, empfehlen Experten, TK-Ware vor dem Gebrauch abzukochen.
© Franziska Gabbert/dpa-tmn
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