Es ist keine zehn Wochen her, dass der Bürgermeister einen neuen Staatssekretär für Digitalisierung präsentierte – mit jenem Pathos, das in Berlin reserviert ist für Personalentscheidungen, von denen man weiß, dass sie länger halten sollten als die nächste Nachrichtenlage. Matthias Hundt sollte die Verwaltung der Hauptstadt ins 21. Jahrhundert führen. Nun, am Ende dieses Maitages, bittet derselbe Hundt um seine Entlassung.
Regierungszerfall
Rücktritt von Matthias Hundt: Der Blender und der Bürgermeister
Berlins Bürgermeister verliert nach zehn Wochen seinen Digitalisierungs-Staatssekretär. Grund: Ermittlungen und geschönte Vita. Doch der Fall zeigt ein viel größeres Problem. Ein Kommentar.
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Hundt und Wegner: Einer von beiden ist schon zurückgetreten.
© Senatskanzlei Berlin/dpa
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