Achtung! Lesen Sie diesen Text niemandem laut vor. Flüstern Sie ihn auch nicht in der U-Bahn vor sich hin. Es ist zu gefährlich. Man könnte es Ihnen als Rufschädigung auslegen. Denn dieser Text enthält den Namen Lothar Matthäus - im Folgenden aus Sicherheitsgründen Herr M. genannt. Herr M. hat als Spieler so viel Gutes für den deutschen Fußball getan, die Älteren werden sich noch erinnern, dass sein Name heute praktisch als Synonym für Erfolg verwendet werden kann. Da ärgert es den Herrn M. natürlich, wenn man seinen guten Namen aus diesem Kontext reißt. Wenn man ihn beispielsweise mit mittelklassigen Angeboten auf dem europäischen Arbeitsmarkt in Verbindung bringt. Sagen wir, als Trainer von Paok Saloniki, Rapid Wien, Partizan Belgrad oder der ungarischen Nationalelf. Rufschädigend sei so etwas, hat der Herr M. noch vor Tagen gemurrt. Nun, da der Ruf einmal ruiniert ist, können wir es vielleicht doch zu sagen wagen: Lothar Matthäus hat trotzdem in Saloniki unterschrieben. So wie zuvor in Wien, Belgrad und Ungarn. (boh.)
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