UPDATE

Krieg gegen die Ukraine

Russische Soldaten offenbar frustriert über alte Fahrzeuge

40 Fahrzeuge pro Tag haben die Kreml-Truppen laut britischen Geheimdiensten zuletzt verloren und müssen nun alte Infanterie-Fahrzeuge und Panzer von Belarus kaufen.

Team News dpa
1 Min
Nicht mehr einsatzfähig: Die jüngsten ukrainischen Gegenangriffe stellen die Kreml-Truppen vor Probleme. Ihnen fehlt es zunehmend an moderner Ausrüstung.

Nicht mehr einsatzfähig: Die jüngsten ukrainischen Gegenangriffe stellen die Kreml-Truppen vor Probleme. Ihnen fehlt es zunehmend an moderner Ausrüstung.

© AP/Efrem Lukatsky

Mitte Oktober hätten die russischen Einheiten im Angesicht ukrainischer Gegenangriffe mehr als 40 Fahrzeuge pro Tag verloren, was den Briten zufolge etwa der Ausrüstung eines gesamten Bataillons entspricht.

Russland bezeichnet Update durch die Briten als Desinformationskampagne

In den vergangenen Wochen habe Moskau mindestens 100 zusätzliche Panzer und Infanterie-Kampffahrzeuge aus belarussischen Beständen gekauft. Mutmaßlich sei es jedoch schwierig für die russischen Einheiten, ausreichend geeigneten Ersatz für das beschädigte Material zu beschaffen, was der Offensive Probleme bereite.

Das britische Verteidigungsministerium veröffentlicht seit Beginn des russischen Angriffskriegs Ende Februar unter Berufung auf Geheimdienstinformationen täglich Informationen zum Kriegsverlauf. Damit will London der russischen Darstellung des Geschehens entgegentreten und Verbündete bei der Stange halten. Moskau spricht von einer Desinformationskampagne.

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