Ukraine-Krieg

Russischer Politiker: Kiew wird „in Scheiße schwimmen“

Der Staatsduma-Abgeordnete Andrej Guruljow feierte im Staatsfernsehen die russischen Angriffe auf die kritische Infrastruktur der Ukraine.

2 Min
Auch die ukrainische Hauptstadt Kiew wird von Russland wieder massiv attackiert.

Auch die ukrainische Hauptstadt Kiew wird von Russland wieder massiv attackiert.

© AP/Roman Hrytsyna

Die russischen Luftangriffe auf die Ukraine treffen vermehrt die kritische Infrastruktur des Landes. In mehreren Regionen fiel in den letzten Tagen der Strom aus, nun soll die Stromversorgung landesweit eingeschränkt werden. Im russischen Staatsfernsehen feierte nun Staatsduma-Mitglied und Propagandist Andrej Guruljow die russischen Angriffe. Der Focus hatte berichtet.

„Ohne Strom gibt es kein Wasser, keine Kühlschränke, keine Abwasserreinigung. Eine Woche nach dem Stromausfall wird Kiew in Scheiße schwimmen, verzeihen Sie den Ausdruck. Es wird eindeutig die Gefahr einer Epidemie bestehen“, so Guruljows düstere Prognose für die Ukraine.

Ukraine-Krieg: Putin verhängt Kriegszustand

Russische Truppen sollten nach Meinung von Guruljow auch Eisenbahnknotenpunkte angreifen und „Kontrollzentren ausschalten“. Im digitalen Zeitalter sei dies entscheidend. Mit gezielten Angriffen auf Datenzentren und Server könnten die „ukrainischen Energieversorgungssysteme sowie die Bankensysteme“ kontrolliert oder ausgeschaltet werden.

Präsident Wolodymyr Selenskyj rief die Bürger seines Landes derweil zur Mithilfe auf. „Wir werden alles tun, um die normale Energieversorgung unseres Landes wiederherzustellen“, sagte er in seiner Videoansprache am Mittwochabend. „Aber es braucht Zeit und unsere gemeinsamen Anstrengungen mit Ihnen.“

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