Ukraine-Krieg

Russland greift in der Ukraine offenbar auf 50 Jahre alte Panzer zurück

Moskau habe wahrscheinlich alte T-62-Panzer aus Lagerbeständen geholt, heißt es von britischen Regierungsexperten.

Team News Kathrin Merz dpa/kme
2 Min
Ein russischer Kampfpanzer vom Typ T-62. Die russische Armee greift nach Ansicht britischer Regierungsexperten inzwischen auf veraltetes Gerät zurück.

Ein russischer Kampfpanzer vom Typ T-62. Die russische Armee greift nach Ansicht britischer Regierungsexperten inzwischen auf veraltetes Gerät zurück.

© dpa/Philipp Schulze

Die russische Armee greift nach Ansicht britischer Regierungsexperten bei ihrer Invasion der Ukraine inzwischen auf veraltetes Gerät zurück. Moskau habe wahrscheinlich in den vergangenen Tagen 50 Jahre alte T-62-Panzer aus Lagerbeständen geholt und in den Einsatzbereich des südlichen Streitkraftverbands gebracht, hieß es in einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums in London am Freitag.

„Die T-62-Panzer werden beinahe mit Sicherheit besonders gefährdet sein durch Panzerabwehrwaffen und ihre Anwesenheit auf dem Schlachtfeld wirft ein Schlaglicht auf Russlands Mangel an modernem, einsatzbereitem Gerät“, so die Mitteilung weiter. Der südliche Streitkraftverband der Russen dürfte nach Ansicht der britischen Experten weiterhin mit der Besetzung von Gebiet in der Südukraine beauftragt sein.

Vorstöße gibt es den britischen Angaben nach im Donbass, wo russische Bodentruppen weiterhin versuchen, die Städte Sjewjerodonezk und Lyssytschansk einzukreisen. Dabei seien mehrere Dörfer nordwestlich von Popasna erobert worden. „Russland übt Druck aus auf den Kessel von Sjewjerodonezk, die Ukraine behält aber die Kontrolle über mehrere verteidigte Bereiche und verwehrt Russland damit die volle Kontrolle über den Donbass“, hieß es in der Mitteilung weiter.

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