Die neue Weltbühne möchte den Kontakt zu ihrer berühmten Vorgängerin pflegen. Wir veröffentlichen daher an dieser Stelle Beiträge aus den Jahren 1918-1933, die uns immer noch lesenswert erscheinen. Manche, weil sie gut gealtert sind. Andere, weil in ihnen der Atem einer vergangenen Zeit weht. Normalerweise heißt es an dieser Stelle: bestenfalls ist beides der Fall. Aber hier liegen die Dinge etwas komplizierter. Einerseits ist ja nichts so tot wie der Kommunismus des von Lenin gegründeten Staates. Doch wie „leninistisch“ war er am Ende noch? Verweist die doktrinäre Ankündigung der Neuen Ökonomischen Politik (NEP) nicht eher auf die Erfolgsgeschichte Chinas als auf den Untergang der Sowjetunion? Beides zugleich zu sehen, verweist zudem auf eine Methode des Denkens, die nie veraltet und die sich auch in diesem Text zeigt: die Kunst der Dialektik.
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Rußlands Zukunft
Das Archiv der Weltbühne birgt Klassiker wie Kurt Tucholsky, Alfred Polgar oder Robert Walser. Aber wer hätte gedacht, dass auch Lenin uns noch etwas zu sagen hat?
Lenin
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Lenin
© IGOR IVANKO
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