Deutsche Bahn

Sabotage an Bahnkabeln in Berlin: Polizei sucht nach Zeugen

Durchtrennte Kabel führten am Samstag zu einem Komplett-Ausfall des norddeutschen Zugverkehrs. Ein Tatort befand sich in Berlin.

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Reisende warten auf einen Zug am Hauptbahnhof in Berlin.

Reisende warten auf einen Zug am Hauptbahnhof in Berlin.

© Emmanuele Contini

Im Fall einer Beschädigung von Bahn-Kabeln zwischen den S-Bahnhöfen Gehrenseestraße und Hohenschönhausen in Berlin-Lichtenberg sucht die Polizei nun Zeugen. Der Sabotageakt hatte am frühen Samstagmorgen den Zugverkehr in Norddeutschland für einige Stunden vollständig zum Erliegen gebracht – mit erheblichen Folgeverspätungen und Zugausfällen im ganzen Land und den gesamten Tag über.

Die Ermittlungen gestalten sich äußerst schwierig. Wie der Spiegel berichtet, hatten Mitarbeiter der Bahn bereits begonnen den Schaden zu reparieren, als Beamte der Bundespolizei eintrafen. Die Ermittler konnten bei der Sicherung der Spuren DNA-Material sicherstellen. Es ist derzeit aber noch unklar, ob es von den Tätern oder von Bahn-Mitarbeitern stammt, die an den Kabeln gearbeitet haben.

Saboteure legten Kommunikationssystem lahm

An zwei Stellen, im nordrhein-westfälischen Herne sowie in Berlin, hatten Unbekannte Kabelanbindungen für die Mobilfunksteuerung zerstört. Daraufhin fiel das Kommunikationssystem aus, das Lokführer und Leitstellen miteinander verbindet. Am Sonntag hatte sich der Verkehr laut Bahn wieder weitgehend stabilisiert.

Die Polizei fragt:

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