Die AfD kommt in Sachsen-Anhalt vier Tage vor der Landtagswahl in einer neuen Umfrage auf 43 Prozent. Die CDU liegt in der Erhebung des Instituts Insa bei 22 Prozent. Der Abstand zwischen beiden Parteien beträgt damit 21 Prozentpunkte.
Die Linke käme auf zwölf Prozent, die SPD auf sieben und die Grünen auf fünf Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) läge bei vier Prozent, die FDP bei drei Prozent. Sonstige Parteien erreichten vier Prozent. Für die Umfrage wurden vom 26. August bis 1. September 1.000 Personen befragt.
Siegmund bei Ministerpräsidentenfrage vor Schulze
Insa fragte außerdem, wie sich die Wähler entscheiden würden, wenn sie den Ministerpräsidenten direkt wählen könnten. Dabei gaben 39 Prozent den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund an, 28 Prozent Amtsinhaber Sven Schulze von der CDU. Bei der Frage, wer nach der Wahl tatsächlich Ministerpräsident sein wird, rechnen 42 Prozent mit Siegmund und 25 Prozent mit Schulze.
Das Wählerpotenzial der AfD wird in der Erhebung mit insgesamt 48 Prozent angegeben. Neben den 43 Prozent sicheren Stimmen können sich laut Umfrage weitere fünf Prozent der Befragten vorstellen, die AfD zu wählen.
AfD-Landeschef spricht von Stimmungswandel
Der Landesvorsitzende der AfD Sachsen-Anhalt, Martin Reichardt, äußerte sich so zur Ministerpräsidentenfrage: „Damit ist auch Schulzes letzter persönlicher Vorsprung weg.“ Die Zahlen zeigten, wie sehr sich die politische Stimmung in Sachsen-Anhalt verändert habe.
„Wir machen keine Versprechungen, die wir nicht halten können“: Mit der Linken auf BVG-Tour
Nach Selenskyjs Warnung an Airlines: China drängt Ukraine und Russland zu Verhandlungen
Reichardt rief die Anhänger seiner Partei zur Mobilisierung auf. Umfragen seien keine Wahlergebnisse, noch sei nichts entschieden. Wer den politischen Wechsel wolle, müsse am 6. September mit beiden Stimmen AfD wählen.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]