Demografie

Sachsens Einwohnerzahl sinkt weiter

Der Bevölkerungsschwund in Sachsen geht weiter. Statistikern zufolge sinkt die Einwohnerzahl des Freistaats bis 2045 unter die Vier-Millionen-Marke.

OAZ
2 Min
In der Fußgängerzone der Prager Straße im Stadtzentrum Dresdens werden voraussichtlich bald weniger Menschen unterwegs sein, denn Sachsens Einwohnerzahl schwindet.

In der Fußgängerzone der Prager Straße im Stadtzentrum Dresdens werden voraussichtlich bald weniger Menschen unterwegs sein, denn Sachsens Einwohnerzahl schwindet.

© Olaf Dšring/IMAGO

Die sächsische Einwohnerzahl wird in den kommenden Jahren weiter sinken. Je nach Berechnung geht der Wert um 8,2 bis 15,2 Prozent zurück, teilte das Statistische Landesamt in Kamenz mit. Im Jahr 2024 lebten im Freistaat noch rund 4,04 Millionen Menschen. 2045 sollen es 3,71 Millionen beziehungsweise 3,43 Millionen sein. Die Statistiker haben insgesamt drei Varianten errechnet. Die Vorausberechnung basiert auf der Analyse der Bevölkerungsentwicklung in den Jahren 2021 bis 2024.

Demnach verlieren alle zehn Landkreise und die Stadt Chemnitz bis 2045 in allen Berechnungsvarianten Einwohner. Leipzig kann in zwei der drei Varianten mit einem Zuwachs von 5,8 Prozent beziehungsweise 1,7 Prozent rechnen. Dresden käme zumindest in einer Variante auf ein Plus von 1,6 Prozent. Den größten Verlust – fast ein Viertel der Bevölkerung – hätten in der Maximalvariante der Vogtlandkreis und der Erzgebirgskreis zu verzeichnen. (mit dpa)

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