Am vergangenen Freitag fuhren zwei Stunden vor Prozessbeginn mehrere Kleintransporter forsch, mit Blaulicht und Sirenen vor dem Prozessgebäude des Oberlandesgerichts Dresden vor. Mutmaßlich wurden dabei Beschuldigte zu ihrem Verhandlungsort gebracht. Angeklagt sind acht junge Männer wegen Mitgliedschaft in einer rechtsterroristischen Vereinigung. Sie trägt den Namen „Sächsische Separatisten“ (SS) und soll zuletzt etwa 20 Mitglieder gehabt haben. Gegen weitere Personen wird also gesondert ermittelt.
Rechtsextremismus
„Sächsische Separatisten“: Adolf Hitler, Softair-Waffen und acht junge Männer
Hat sich die Bande gezielt auf „Mord und Totschlag“ vorbereitet oder nicht? Und welche Rolle spielt das amerikanische FBI bei den Ermittlungen gegen die „rechtsterroristische Vereinigung“?
Mathias Brodkorb
9 Min
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