Bundestagswahl

Sahra Wagenknecht im Interview: „Wir erleben gerade eine richtige Kampagne gegen unsere Partei“

Bei der Bundestagswahl wird es für die Wagenknecht-Partei knapp. Ein Gespräch über Kritik, die von innen und außen kommt, und die Wirtschaftspolitik des BSW.

Ramon Schack
8 Min
„Wir haben die Debatte über Krieg und Frieden in Deutschland verändert“, sagt Wagenknecht.

„Wir haben die Debatte über Krieg und Frieden in Deutschland verändert“, sagt Wagenknecht.

© IMAGO/Christoph Hardt

Das vergangene Jahr hätte für das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kaum erfolgreicher verlaufen können. Bei der Europawahl und drei Landtagswahlen in Ostdeutschland schnitt die Partei erstaunlich gut ab, mittlerweile regiert sie in Brandenburg und Thüringen. Doch 2025 muss sie einige Dämpfer wegstecken.

Mehrere Mitglieder verlassen die Partei unter lautem Protest, sei es wegen der strikten Migrationspolitik oder aufgrund straffer interner Strukturen. In den Umfragen steht das BSW kurz vor der Bundestagswahl zwischen 4 und 6 Prozent. Es wird also knapp mit dem Einzug ins Parlament. Die Berliner Zeitung sprach mit der Parteivorsitzenden Sahra Wagenknecht über Überraschungen der vergangenen Monate und die Kritik am BSW.

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